Handy-Nutzer

In Kontakt bleiben!

Corona hat uns in die digitale Kommunikation geschubst. Telefon und E-Mail sind Standard für die Meisten.

Neuland waren oft die Online-Konferenzen. Mit ein bißchen Starthilfe klappt das auch gut – das ist meine Erfahrung, auch mit Menschen 80+. Bedingung ist natürlich, dass ein PC, Laptop, Tablet oder Mobiltelefon mit Kamera, Mikrofon und Lautsprecher zur Verfügung steht (und verwendet wird).

Die besten Erfahrungen für private Nutzung habe ich mit Jit.si gemacht. Das ist kostenlos und funktioniert auf jedem Gerät und Betriebssystem, weil es über den Browser läuft. Weder Installation noch Registrierung sind notwendig. Die Benutzerführung ist ziemlich gut gemacht. Einfach eine Gruppe erstellen, den Einladungslink mit einem Termin für das Online-Treffen an alle Teilnehmer:innen per E-Mail schicken. Die Teilnehmer:innen klicken den Link an, und schon sind sie dabei.

Ich selbst habe die Messenger auf dem Mobiltelefon erst relativ spät für mich entdeckt. Im Unterschied zu den Konferenzen, wo man sich gleichzeitig sieht und hört, funktionieren die Messenger zeitversetzt, wie beim Briefeschreiben.

WhatsApp und Signal laufen auf Android, iPhone, Mac und PC. Die App muss auf dem Gerät installiert sein, die Mobiltelefonnummer wird bei der Anmeldung hinterlegt. Auch hier funktioniert die Kommunikation über Gruppen. Mit der App lädt man die Gruppenmitglieder in die Gruppe ein. Die Eingeladenen bestätigen die Mitgliedschaft in der Gruppe und sehen fortan alle Nachrichten innerhalb der Gruppe.

WhatsApp ist als Facebook-Tochter und Datenkrake in letzter Zeit in Verruf geraten, Signal soll bezüglich Datenschutz seriöser sein. Das Magazin Chip verglich 2021 beide Apps. Jetzt nutze ich WhatsApp oder Signal, je nach Gruppe.

Ich sage „gut, dass wir im 21. Jahrhundert diese Pandemie erleben: wir können mit den digitalen Medien viel besser als je zuvor miteinander in Kontakt bleiben“.

Ihre Claudia Ollenhauer, Vorsitzende des Seniorenrat Oberes Enztal

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